Story-of

In einem Kloster erfreuen sich die Mönche über viele Menschen, die bei ihnen Hochzeit und andere Feste feiern. Die Menschen spürten die warme, freundliche Atmosphäre von Gott.

Doch mit der Zeit verloren die Mönche den Kontakt zu Gott und es wurde dunkler und traurig. Die Menschen kamen nicht mehr. Die Mönche waren ratlos. Sie beteten, strengten sich an, aber nichts half. Gott kam nicht.

Dann ging der Abt zu einem Einsiedler-Mönch, der etwas ausserhalb des Klosters alleine im Wald lebte und bat ihn um Hilfe. Er erzählte ihm von der Verzweiflung und der Sehnsucht der Mönche. Der Einsiedler blieb zuerst für eine Weile stumm. Dann flüsterte er dem Abt etwas ins Ohr. Die Augen des Abts begannen zu leuchten.   

Zurück bei den Mönchen erzählte er den Mönchen was der Einsiedler-Mönch ihm verraten hat. „Gott sitzt in einem von uns“. Die Mönche wollten natürlich wissen wer es denn ist. Der Gärtner, der Koch oder vielleicht sogar ich?  Der Abt wusste es nicht. Der Einsiedler-Mönch hat es ihm nicht gesagt.

Ab diesem Tag begannen sich die Mönche mit viel mehr Respekt zu begegnen. Sie dachten, wenn Gott im Gärtner ist, so will ich wach sein und mit ihm die Schönheit der Pflanzen geniessen, wenn er im Koch ist, will ich die Mahlzeiten mehr achten und dankbar dafür sein und wenn es doch dieser etwas schwierige Mönch ist, so will ich durch ihn meinen eigenen Schatten erkennen. Die Mönche waren wach und achtsam.

Gott kam zurück. Die Freude, die Freundlichkeit, die Wärme waren wieder da. Die Menschen kamen wieder um zu feiern.

Wenn du mit dem Begriff Gott nichts anfangen kannst, so ersetz ihn einfach mit Liebe, Achtung, Respekt, Ehrlichkeit oder Schönheit.

(Quelle: LTC Campus)

Teilen:

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Teilen:

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter