Führung

Kontrolle und Macht ist in vielen heutigen Führungsmodellen der bestimmende Charakter. Das gilt für Unternehmen aber auch für Regierungen.

Ich beobachte, dass viele Führungskräfte die Dinge durch die Brille ihrer eigenen verdrängten Bedürfnissen, ihrer Emotionen, ihrer Angst oder ihres Misstrauens sehen. Sie verletzen Mitarbeiter immer dann wenn sie selber verletzt werden. Sie geben ihre Verletzungen einfach in Form von Druck, Standpauken oder Drohungen weiter.

Sie sind oft nur damit beschäftigt das Entstehen von gegen sie gerichteten Koalitionen im Keim zu ersticken. Ihr Perfektionismus hindert sie vielfach daran Entscheidungen zu treffen, denn es könnte ja ein Fehler sein. Sie warten lieber ab und hoffen dass sich das Problem aussitzen lässt.

Bodo Janssen schreibt: „Führung ist Dienstleistung – und kein Privileg.
Die Dienstleistung für den Mitarbeiter besteht darin, ihm die Möglichkeiten zu bieten, sich mit seinen Fähigkeiten im Unternehmen einzubringen und sich entwickeln zu können.“

Doch damit dies gelingen kann, sollte, wer führen will, zuerst sich selbst führen können und mit seinen Gedanken, Gefühlen, Bedürfnissen und Leidenschaften zurechtkommen.

Ein menschlicheres Betriebsklima in Unternehmungen und Regierungen könnte einen positiven Beitrag für die Gesellschaft sein.

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