Lass mich trachten, nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe.

Dieser Satz aus einem Gebet von Franz von Assisi begleitet mich in den letzten Monaten, Wochen und Tagen immer wieder.

Aufschwung der Verschwörungstheoretiker,  Mythen rund um das Corona-Virus, Optimierungszwänge in allen Schichten der Gesellschaft (viel zu viel und trotzdem immer mehr), Politik ohne das Volk (Abstimmungen verkommen immer mehr zu Meinungsumfragen), utopische Versprechen für den Erhalt oder das Erlangen der Macht, Vertrauensverlust am Arbeitsplatz, in die Politik und sogar in der Familie, falsche Deklarierungen von Ware, der Verlust des Selbstverständlichen usw. Dahinter erkenne ich Wörter mit negativen Bedeutungen: Manipulation – Rechthaberei – Selbstsucht – Machthunger – Lügen bis sich die Balken biegen.

Ich kann nichts erkennen, was ich nicht auch selber bin. Ich bin auch manipulativ, rechthaberisch, selbstsüchtig, machthungrig und lüge mich immer mal wieder durch den Alltag.

Negative Eigenschaften gehören zum kollektiven Bewusstsein.

Wenn ich in mir erkenne was ich alles bin und verstehe warum ich es bin, so kann ich auch die Welt um mich herum besser verstehen.

Das Ziel ist nicht verstanden zu werden. Das Ziel ist zu verstehen.

Peace is not simply the absence of violence; it is the cultivation of understanding, insight and compassion, combined with action. Thich Nhat Hanh 

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